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Abzocke in Hurghada vermeiden — der ehrliche Leitfaden

Geschrieben von den Guides von Tourism Hurghada Aktualisiert
Abzocke in Hurghada vermeiden — der ehrliche Leitfaden

Wir sind ein Ausflugsanbieter in Hurghada, ihr dürft also getrost annehmen, dass wir ein Interesse daran haben, dass ihr bei uns bucht und nicht woanders. Lest das trotzdem — und prüft es anschließend in den Foren nach. Alles hier unten ist unter Leuten, die hier leben, Allgemeinwissen, und fast nichts davon erzählt euch jemand bei der Ankunft.

Das Taxameter, das nicht funktioniert

Der Klassiker, und er beginnt am Flughafen. Das Taxameter ist kaputt, oder es gibt keines, und der Preis wird genannt, wenn ihr schon fahrt — oder schlimmer: bei der Ankunft, wenn euer Koffer im Kofferraum liegt.

Was ihr tun solltet: Handelt den Preis aus, bevor ihr einsteigt. Jedes Mal. Nutzt Uber oder Careem, wo es geht — dort steht der Preis in der App fest und es gibt nichts zu diskutieren. Wenn ihr im Rahmen eines Ausflugs abgeholt werdet, ist der Transfer enthalten und ihr solltet dem Fahrer gar nichts zahlen müssen.

Der kostenlose Tee im Basar

Ihr werdet hereingebeten. Der Tee ist tatsächlich umsonst und die Gastfreundschaft ist tatsächlich echt — ägyptische Gastfreundschaft ist kein Trick, und genau das lässt den nächsten Teil funktionieren. Wenn ihr mit dem Teeglas dasteht und euch der dritte Teppich gezeigt wird, fühlt sich Gehen ohne Kauf unhöflich an.

Was ihr tun solltet: Nehmt den Tee, genießt ihn, und wisst, dass ihr nichts dafür schuldet. Legt euren Preis vorher fest und seid bereit zu gehen. Weggehen ist hier keine Beleidigung, es gehört zum Handel — und der Preis folgt euch meistens zur Tür hinaus.

Das "private" Boot mit vierzig Leuten

Das ist der Punkt, der uns am meisten angeht, weil es der ist, mit dem wir konkurrieren.

"Privat" hat in einer Ausflugsbeschreibung keine rechtliche Bedeutung. Damit wird ein Sammelbus bezeichnet, ein Sammelboot — und gelegentlich ein Boot, das wirklich euch gehört. Der Preis verrät es: Ein privates Boot kann nicht dasselbe kosten wie ein Gruppenticket, weil es nicht dasselbe Boot ist.

Was ihr tun solltet: Fragt direkt, wie viele Leute an Bord sein werden und wie viele Stopps das Boot macht, um sie einzusammeln. Ist die Antwort vage, lautet die Antwort "viele". Eine echte Privattour hat eine Abholzeit, die sich nach eurem Hotel richtet — keine Route, die sechs Hotels nacheinander abklappert. Bei unseren Bootstouren und Wüstensafaris steht klar dabei, was privat ist und was Gruppe.

Die Parkgebühr am Steg

Ausführlich in unserem Beitrag was Ausflüge wirklich kosten, hier kurz: Die Naturschutzgebühr für den Marine Park im Roten Meer ist echt, verpflichtend und liegt bei etwa 5–10 €. Viele Anbieter lassen sie im beworbenen Preis weg und kassieren sie bar am Boot — wenn ihr schon dort steht.

Was ihr tun solltet: Fragt, ob sie enthalten ist, und lasst euch die Antwort schriftlich geben. Eine WhatsApp-Nachricht zählt.

Das "verpflichtende" Trinkgeld

Trinkgeld ist üblich und willkommen. Am Ende einer Tour zu hören, das Trinkgeld sei Pflicht, oder einen konkreten Betrag genannt zu bekommen, ist kein Trinkgeld. Das ist ein Aufschlag, den man vor euch im Preis versteckt hat.

Der Schalter in der Hotellobby

Keine Abzocke, aber auch nicht euer Freund. Der Schalter ist ein Wiederverkäufer mit einer Marge und empfiehlt den Anbieter, der ihm am besten zahlt — nicht den, der die beste Tour fährt. Ihr zahlt für denselben Ausflug in der Regel mehr, und wenn etwas schiefgeht, ist der Schalter nicht derjenige, der es geradebiegen muss.

Der "Schaden" am Quad

Selten, aber es kommt vor: Am Ende einer Quad-Safari wird ein bereits vorhandener Kratzer an eurer Maschine entdeckt und eine Gebühr präsentiert.

Was ihr tun solltet: Nehmt euch dreißig Sekunden und fotografiert das Quad, bevor ihr aufsteigt. Jeder Anbieter, der etwas dagegen hat, hat euch damit alles gesagt, was ihr wissen müsst.

Ausflüge sicher buchen

Nichts davon heißt, dass Hurghada gefährlich wäre oder dass alle euch betrügen wollen — die überwältigende Mehrheit der Menschen hier ist ehrlich, und die Stadt lebt von Wiederkehrern. Es heißt: Bucht bei jemandem, den ihr benennen, erreichen und beim Wort nehmen könnt.

  • Bucht bei einem benannten Anbieter, dem ihr direkt schreiben könnt — nicht bei einem Mann mit Klemmbrett am Strand und nicht über einen Flyer ohne Firmennamen.
  • Lasst euch schriftlich geben, was enthalten ist. Eine WhatsApp-Nachricht ist ein Beleg. Ein mündliches Versprechen am Steg ist keiner.
  • Zahlt nichts im Voraus. Es gibt keinen Grund dafür. Wir nehmen weder Anzahlung noch Kartendaten — ihr zahlt am Tag selbst beim Guide.
  • Lest die Leistungen, nicht den Titel. Der Tourname ist Werbung. Die Liste dessen, was enthalten ist, ist der Vertrag.

Wenn ihr das bei uns testen wollt: Schreibt uns auf WhatsApp und fragt, was bei irgendeiner Tour enthalten ist. Ihr bekommt eine klare Liste — und nach Geld werdet ihr erst am Morgen eurer Abfahrt gefragt.

Hurghada Ausflug buchen

Lesen ist schön, das Riff ist schöner. Bei jedem Ausflug ist die Hotelabholung inklusive — buchen Sie mit einer einzigen WhatsApp-Nachricht.